Es soll ein Ort des Friedens und der Vielfalt werden – und vor allem bunt. Am Samstag, den 14. April 2018 startet von 11.00 bis 16.00 Uhr eine Mitmach-Aktion auf dem Hof der ehemaligen Oxfordkaserne in Gievenbeck, um den Kasernenhof etwas bunter zu gestalten. Es sollen unter anderem Hochbeete gepflanzt, Wegweiser errichtet, Fahrräder besprüht und ein Verkehrsparcours angelegt werden. Und für alle, die mitmachen wollen, gilt: Spaß soll es machen! Internationale Speisen und nachbarschaftliche, Atmosphäre laden dazu ein, fröhlich und ausgelassen ans Werk zu gehen. Die Aktion wird von der Stadt Münster unterstützt.

Die Mitmach-Aktion besteht dabei aus mehreren Bausteinen. Sie reichen vom Hochbeetebau und der Errichtung von kreativen Wegweisern bis hin zu Kinderspielen und der Konstruktion eines Fahrrad-Übungsparcours mit Sprühkreide und Verkehrsschildern. Bei letzterem soll die Expertise von Studierenden der Fachhochschule Münster miteinbezogen werden. Die gemeinschaftlich errichteten Wegweiser sollen mithelfen, dass Interessierte die Internationale Fahrradwerk leichter finden. Der entstandene Fahrradparcours wird bei den kommenden Frauen-Fahrradkursen, die ab Frühjahr 2018 wieder beginnen, eingesetzt werden.

Das Integrationsforum bitte alle Helferinnen und Helfer darum, Werkzeuge mitzubringen. Die Beteiligung von Kindern ist ausdrücklich erwünscht. Was früher ein Kasernenhof war, soll zu einem Ort des bunten, friedlichen und konstruktiven Zusammenlebens in unserer Stadt werden. Nachbarschaft und Vielfalt schafft Zusammenhalt. Die Menschen sollen werkeln, sich kennenlernen und Spaß haben.

Zum Hintergrund
Seit etwa einem halben Jahr arbeitet das Team der Internationalen Fahrradwerkstatt auf dem Gelände der Oxfordkaserne in Gievenbeck. Die Lage der Werkstatträume am Rande des großen Kasernenhofes und die Entfernung von den Wohnorten der Geflüchteten machen eine Konzeptänderung notwendig, damit die Angebote des Integrationsforums wie die Internationalen Fahrradwerkstatt direkt an die Zielgruppe gebracht werden können. Um dies zu realisieren, sucht das Integrationsforum Unterstützung aus der Bevölkerung. So entstand die Idee, nachbarschaftlich zum gemeinsamen werkeln aufzurufen und einen Aktionstag auszurichten.